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AIDS-Zentrum: Asha Jyothi

Menschen, die bereits benachteiligt sind, zu viel zum Sterben und zu wenig zum Leben haben, sind chancenlos, wenn sie ein schwerer Schicksalsschlag ereilt.
AIDS bedeutet für sie soziale Ächtung, Arbeitslosigkeit und einen qualvollen Tod.
In Ahsha Jyothi in Indien setzen sich Steyler Missionare für diese Menschen ein. Es ist ein AIDS-Zentrum, in dem Kranke medizinisch betreut werden und die Bevölkerung über diese Epidemie aufgeklärt wird. Seit vorigem Jahr gibt es ein Heim für AIDS-Waisen.

 

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Gemieden und ausgegrenzt – die ungeliebten AIDS-Kinder
Harish´s Geschichte

Harish
Harish

Kein Kind in der Schule wollte mit Harish spielen oder sich neben ihn hinsetzen. Der schmale Junge hatte Skabies, kratzte sich ständig, so dass sein T-Shirt voller Blut- und Eiterflecken war. Zusätzlich stank er entsetzlich.
Mit drei Jahren hatte er seinen Vater verloren, an AIDS. Als seine Mutter immer öfters erkrankte, hat man sie, ihn und seine Schwester Harika untersucht. Die Neunjährige war die einzige, die nicht infiziert war.
Die Familie war verzweifelt. Harish, damals 7 Jahre alt, und seine Mutter waren bereit, Harika eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Ihre eigene Gesundheit war sekundär. Wer würde sich aber nach ihrem Tod um das Mädchen kümmern? Da riet man ihnen, ins AIDS-Zentrum Asha Jyothi zu gehen.
Als die Familie dort ankam, war die Mutter schwer krank. Ihre Haut war übersät mit Furunkeln und sie konnte sich kaum mehr bewegen. Sie wurde stationär betreut bis ihre Tuberkulose so ausgeheilt war, dass man mit einer antiretroviralen Therapie beginnen konnte.
Harish wurde durch eine entsprechende Behandlung von seiner Skabies befreit und erhält ebenfalls antiretrovirale Medikamente.
Er ist jetzt 11 Jahre alt. Erstmals in seinem Leben hat er Freunde, spielt mit anderen Kindern und ist in der Schule akzeptiert. Seine Schwester (13 Jahre) ist in einem Internat untergebracht und besucht hie und wieder die Mutter und den Bruder.
Harish weiß um seine Krankheit. Trotzdem blickt er mutig und zuversichtlich in die Zukunft. Unerschütterlich ist sein Vertrauen in Asha Jyothi. Hier weiß er sich geborgen. Hier kümmert man sich um seine Gesundheit und um seine alltäglichen Bedürfnisse.
Bitte helfen Sie Kindern wie Harish.

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