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Oies/Südtirol
Eine Pilgerfahrt nach Oies
Vom 17. bis 18. Mai unternahmen Förderinnen und Förderer des Zeitschriftenverlags St. Gabriels und der Missionsprokur der Steyler Missionare eine Pilgerfahrt vom schönen Vorarlberger Ländle nach Oies/Südtirol.

Oies: Kirche und Geburtshaus
Oies: Kirche und Geburtshaus
Um 5 Uhr 30 wurden die ersten WallfahrerInnen abgeholt. In zwei Bussen wurden die 90 PilgerInnen über den Brenner, wo es noch heftig regnete, ins verschneite Ahrntal nach Kasern chauffiert. Die meisten trotzten dem Schnee und marschierten zum Heilig-Geist-Kirchlein. Wie so oft auf einer Pilgerfahrt kam unverhofft Hilfe, als ein Anrainer einen Pilger, dem das Gehen schon sehr schwer fiel, in seinem Geländewagen bis zum Kirchlein mitnahm. Dort stand P. Christian Stranz SVD einer Andacht vor, die etwas kürzer ausfiel als geplant, denn es sollte sich ja keiner erkälten.
Im Pustertalerhof in Kiens konnten sich alle stärken und die Nachtruhe genießen.
Und dann ging es ins herrliche Gadertal zum Geburtshaus des Heiligen Josef Freinademetz. Grüne Wiesen, mit gelb blühendem Löwenzahn durchwachsen, schneebedeckte, majestätische Gipfel und frühlingshaft mildes Wetter hießen die Pilgerschar willkommen.
Die Reisenden stiegen etwas unterhalb des Geburtshauses aus den Bussen, um den idyllischen Kreuzweg hinauf zum Ziel der Wallfahrt zu wandern. In der hellen, modernen Kirche, deren Eingang einer Pagode nachempfunden ist, feierten sie Gottesdienst. Viele erleben die kirchliche Situation heute sehr schwierig und fanden es tröstlich, aber auch ermutigend, dass P. Freinademetz ebenfalls mit widrigen Umständen zu kämpfen hatte: Der große Heilige wurde wegen seines Glaubens geschlagen, verspottet und gedemütigt. Wobei es ihn am meisten schmerzte, wenn einer seiner Gläubigen die Kirche wieder verließ.
Alle PilgerInnen waren eingeladen, ihre Lasten an diesem Ort abzuladen und gestärkt vom Glaubenszeugnis des Heiligen in ihre Heimat zurückzukehren.

 

Viele PilgerInnen waren begeistert von den Rosenkranzsätzchen, die P. Christian Stranz ausgesonnen hatte.

Hier sind sie: zum kopieren und zum beten.

 

JESUS, -
Der Licht in die Welt gebracht hat.
Der uns die Angst nimmt.
Der uns lehrt, wie wir einander lieben sollen.
Der uns Freude und Kraft zum Leben schenkt.
Der unsere Verwundungen heilt.

Veröffentlicht: 27.05.2010 Ruth Steiner
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