Für Pater Joseph Antipasado ist es bereits die zweite Arbeitsstelle in der Schweiz. Die letzten drei Jahre arbeitete er in Buchs SG, ebenfalls als mitarbeitender Priester.
| |  | | Pater Joseph Antipasado | | Der Wechsel nach Rheineck steht im Zusammenhang mit der geplanten Seelsorgeeinheit Buechberg mit den Gemeinden Altenrhein, Buechen-Staad, Thal, Rheineck und St. Margrethen, wo die Steyler ihre Kräfte sammeln möchten. Laut Rektor Stephan Dähler ermöglicht die Konzentration auf die im Umfeld der Marienburg in Rheineck liegenden Gemeinden, dass die Steyler Pfarreimitarbeiter ihren Wohnsitz in der Ordensgemeinschaft beibehalten können. Dies sei für das Miteinander sehr wichtig. Pater Joseph freut sich auf die neue Herausforderung in der Doppelpfarrei Rheineck/Thal. Der 34-Jährige ist vor allem von der Zusammenarbeit zwischen Laien und Priestern fasziniert. „Das ist sehr speziell in der Schweiz und für mich sehr anregend.“
Pater Joseph hat im ordenseigenen Priesterseminar in St. Augustin bei Bonn Theologie studiert, 2006 wurde er dort zum Priester geweiht. Nach Abschluss des Pfarreipraktikums in Friedberg bei Augsburg kam er 2007 in die Schweiz. Sein Arbeitspensum in Rheineck und Thal beträgt 80 Prozent. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind der priesterliche Dienst, die Jugend- und Altersseelsorge sowie die Mitarbeit in verschiedenen Gruppen der Doppelpfarrei. Die restlichen 20 Prozent verwendet der Filipino für interne Aufgaben in der Marienburg. Die offizielle Begrüssung findet in der Abendmesse am Samstag, 14. August, um 18 Uhr in Thal statt.
Für Pater Antonio Enerio ist die Arbeitsstelle als Vikar in Baar ZG die erste in der Schweiz. Allerdings: Ganz ins kalte Wasser springen muss er nicht. Die Steyler Missionare haben ihn sorgfältig auf seine neue Umgebung, die Gepflogenheiten und Aufgaben vorbereitet. Gleichzeitig hat der 41-Jährige ein Jahr lang intensiv Deutsch gebüffelt. „Trotzdem, der babylonische Sprachenwirrwarr macht sich schon ab und zu noch bemerkbar“, meint er mit einem breiten Lachen. Zudem sei vieles neu für ihn hier in der Schweiz. Ja, oft sei es ganz anders… Er sei aber bereit, Neues zu entdecken, genau hinter die Dinge zu schauen.
| |  | | Pater Antonio Enerio | | Pater Antonio studierte auf den Philippinen Mathematik, Physik, Philosophie und Theologie. Im Amazonasgebiet in Brasilien sammelte er von 1994 bis 1997 erste missionarische Erfahrungen. 2000 erfolgte die Priesterweihe, anschliessend war er acht Jahre lang Gemeindepfarrer in Palawan auf den Philippinen. Seit 2008 lebt der Steyler Missionar in Steinhausen ZG. Sein Arbeitspensum in der St.-Martin-Pfarrei Baar beträgt 80 Prozent. Die Tätigkeitsschwerpunkte liegen dabei – neben den priesterlichen Aufgaben – in der Spital- und Altersheimseelsorge. Die restliche Zeit setzt Pater Antonio für Internetaufgaben innerhalb der Steyler Gemeinschaft ein.
Es gibt zwei Begrüssungsgottesdienste. Am 15. August in Inwil (gehört zum Pfarreiverband Baar) um 9.30 Uhr und am 22. August, 10.45 Uhr, in Baar.
Weitere 12 Steyler Missionare sind ebenfalls in der Pfarreiarbeit tätig. Es sind dies: Pater Othmar Baldegger, Oberriet SG; P. Hans Berger, Erschmatt VS; P. Victor Buner, Amden SG; P. Gregor Cacur, Kobelwald SG; P. Marcel Frei, Rheineck / Thal SG; P. Josef Hegglin, Buechen-Staad SG; P. Bernhard Herzog, Bonstetten ZH; P. Walter Künzle, Walchwil ZG; P. Justin Mat, Altstätten / Rebstein SG; P. Albert Nampara Ndok, Menzingen / Oberägeri ZG; P. Albin Strassmann, Ruswil LU; P. Walter Strassmann, Rheineck / Thal SG.
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